Ein Partikelsensor dient der Überwachung der DPF-Funktion und sitzt bei entsprechenden Systemen hinter dem Dieselpartikelfilter. Er ist von einem Drucksensor zur Bewertung des Strömungswiderstands zu unterscheiden.
Wie funktioniert das Messprinzip?
Bosch beschreibt einen Sensor, bei dem sich Ruß auf einer Elektrodenstruktur ablagert und deren elektrisches Verhalten verändert. Die Steuerungssoftware bewertet das Signal für die Filterüberwachung. Es handelt sich damit nicht um eine Staudruckmessung.
Warum ist diese Trennung für Kunden wichtig?
Ein guter Druckwert allein beantwortet nicht dieselbe Frage wie die Überwachung des Partikeldurchtritts. Ein Prüfbericht sollte daher benennen, welche Messung tatsächlich durchgeführt wurde. Nur so lässt sich vermeiden, dass aus einem einzelnen Ergebnis eine umfassendere Aussage abgeleitet wird, als es trägt.
Welche Angaben gehören in den Auftrag?
Bei einer DPF-Anfrage sind vorhandene Fehlercodes zur Partikelüberwachung und bereits durchgeführte Sensorarbeiten hilfreich. Übermitteln Sie den Werkstattbericht zusammen mit der Bauteilzuordnung. DPF Cleaners dokumentiert die Bearbeitung am ausgebauten Filter; die Diagnose der Fahrzeugsensorik bleibt davon getrennt.
Ersetzt die Reinigung einen Sensortest?
Nein. Ein Sensorbefund muss eigenständig geprüft werden. Ebenso sollte ein unauffälliger Sensorwert nicht dazu führen, bekannte Gehäuse- oder Kernschäden zu ignorieren. Für die Abschlussbewertung werden die passenden Befunde zusammengeführt.
Weiterführende Informationen
- Staudruckmessung
- Dieselpartikelfilter (DPF)
- Prüfung und Reinigung bei DPF Cleaners
- Reinigungsauftrag, Anlieferung und Abwicklung
Quellen und Einordnung
Bosch Mobility: Partikelsensor; DPF Cleaners: Annahme, Prüfung und dokumentierter Ablauf.
Technische Quellen erläutern allgemeine Grundlagen oder das jeweils beschriebene Herstellersystem. Angaben zu unserem Ablauf beruhen auf den Betriebsinformationen von DPF Cleaners. Redaktionsstand: 19.09.2026. Fahrzeugbezogene Herstellerunterlagen bleiben maßgeblich.