Abgasgegendruck beschreibt den dem ausströmenden Abgas entgegenwirkenden Druck im Abgassystem. Für die Bewertung muss bekannt sein, an welcher Stelle und gegenüber welchem Bezugsdruck gemessen wird.
Die Abgasrückführung, kurz AGR, führt einen Teil des Abgases wieder der Verbrennung zu. Sie dient dazu, die Bildung von Stickoxiden zu verringern. AGR-System und Dieselpartikelfilter haben unterschiedliche Aufgaben.
Ein Abgastemperatursensor erfasst die Temperatur an einer bestimmten Stelle des Abgasstrangs. Seine Signale unterstützen die Motorsteuerung bei der Abgasnachbehandlung und beim Schutz vor kritischer Überhitzung.
AdBlue ist eine wässrige Harnstofflösung für die Stickoxidreduzierung in SCR-Abgassystemen. Es wird in einem separaten Tank mitgeführt und nicht dem Dieselkraftstoff beigemischt.
Aktive Regeneration bedeutet, dass das Motormanagement gezielt Bedingungen für den Rußabbau im DPF herstellt. Dazu wird systemabhängig zusätzliche Wärme erzeugt. Der Ablauf ist Teil der fahrzeugspezifischen Steuerung.
Aschebeladung bezeichnet die Ansammlung nicht brennbarer Rückstände im Dieselpartikelfilter. Anders als Ruß wird Asche bei der Regeneration nicht abgebaut. Bei einem belasteten Filter sind daher sein Zustand und die Möglichkeit einer fachgerechten Reinigung zu prüfen.
Betriebsstunden erfassen die Laufzeit einer Maschine oder eines Motors. Bei der DPF-Anfrage ergänzen sie den Kilometerstand, insbesondere bei Fahrzeugen und Maschinen, die während der Arbeit wenig Strecke zurücklegen.
Chemische DPF-Vorbehandlung bedeutet, dass vor der Einsendung bereits ein chemisches Mittel am Filter oder zur Behandlung eines Filterproblems eingesetzt wurde. Diese Vorgeschichte ist für die Annahme und Bearbeitungsentscheidung wichtig.
Cordierit ist ein keramischer Werkstoff, der unter anderem für Partikelfilter verwendet wird. Der Name bezeichnet das Material und nicht die Beladung oder den Zustand eines Filters.
Der Dieseloxidationskatalysator, kurz DOC, unterstützt die Umwandlung von Kohlenmonoxid und unverbrannten Kohlenwasserstoffen im Dieselabgas. Er ist kein Synonym für den Dieselpartikelfilter.
Ein Dieselpartikelfilter (DPF) hält Rußpartikel aus dem Abgas eines Dieselmotors zurück. Bei der Regeneration wird Ruß abgebaut; Asche bleibt im Filter. Ob eine Reinigung sinnvoll ist, hängt deshalb auch vom Zustand und der Art der Ablagerungen ab.
Der Differenzdruck am DPF ist der Druckunterschied zwischen zwei Messstellen vor und nach dem Filter. Er liefert Informationen über dessen Strömungswiderstand, ist aber für sich genommen keine vollständige Schadensdiagnose.
Ein Differenzdrucksensor erfasst den Druckunterschied zwischen zwei Messpunkten. Im DPF-System liefert er dem Motorsteuergerät Daten zur Überwachung des Filters und zur Steuerung der Regeneration.
DPF-Adaptionswerte sind im Steuergerät hinterlegte Lern- oder Anpassungswerte des jeweiligen Partikelfiltersystems. Welche Werte vorhanden sind und wie sie nach Arbeiten behandelt werden, hängt vom Fahrzeug und seiner Software ab.
Bestimmte DPF-Systeme verwenden ein kraftstoffgebundenes Additiv zur Unterstützung der Regeneration. Eolys ist eine Produktfamilie solcher Additive. Diese Technik ist von AdBlue im SCR-System zu unterscheiden.
DPF-Ausbau und Wiedereinbau sind Arbeiten am Fahrzeug. Sie sind von der Prüfung und Reinigung des bereits ausgebauten Filters zu unterscheiden. DPF Cleaners nimmt Filter ausschließlich im ausgebauten Zustand an.
Ein DPF-Beladungsmodell ist eine Berechnung im Motorsteuergerät, mit der die Beladung des Partikelfilters abgeschätzt wird. Der angezeigte Wert ist keine direkte Wägung des Filterinhalts.
DPF-Einsendung bezeichnet die Übergabe eines ausgebauten Partikelfilters per Versand zur Prüfung und gegebenenfalls Reinigung. Bei DPF Cleaners ist sie eine Alternative zur persönlichen Anlieferung in Linz.
DPF-Endoskopie ist die optische Untersuchung zugänglicher Innenbereiche eines Partikelfilters mit einer kleinen Kamera. Sie ergänzt die äußere Sichtkontrolle und kann Hinweise auf Ablagerungen oder erkennbare Strukturschäden liefern.
DPF-Regeneration ist der Abbau angesammelten Rußes im Dieselpartikelfilter durch Oxidation. Sie findet je nach System während des Fahrbetriebs oder als kontrollierter Werkstattvorgang statt. Nicht brennbare Asche wird dadurch nicht entfernt.
Der DPF-Reinigungsauftrag ist das Begleitdokument zur Einsendung oder persönlichen Anlieferung eines ausgebauten Filters. Er verbindet das Bauteil mit dem Auftraggeber, den Fahrzeugdaten und den bekannten technischen Befunden.
Das DPF-Reinigungszertifikat von DPF Cleaners ist die Dokumentation der Prüfung und Bearbeitung eines zugeordneten Filters. Es enthält unter anderem Eingangs- und End-Staudruckwerte sowie Angaben zum Zustand und Reinigungsverlauf.
Die DPF-Warnleuchte weist je nach Fahrzeug auf Handlungsbedarf im Zusammenhang mit dem Partikelfiltersystem hin. Bedeutung und erforderliche Reaktion hängen vom Modell, der Anzeige und weiteren Warnmeldungen ab.
DPF-Wartung im Fuhrpark umfasst die planmäßige Beobachtung, Dokumentation und bedarfsgerechte Bearbeitung von Partikelfiltersystemen. Sie sollte sich am jeweiligen Fahrzeug, den Herstelleranforderungen und dem tatsächlichen Einsatz orientieren.
DPF-Druckleitungen verbinden die Druckmessstellen der Abgasanlage mit dem zugehörigen Sensor. Sie gehören zum Messsystem und dürfen bei der Bewertung auffälliger Druckwerte nicht übersehen werden.
P2002 bezeichnet eine erkannte Unterschreitung der vorgesehenen Partikelfilter-Wirksamkeit. Der Fehlercode benennt eine Auffälligkeit der Systemüberwachung, nicht automatisch deren Ursache.
P2463 steht im Zusammenhang mit einer zu hohen Rußbeladung beziehungsweise einer dadurch erkannten Einschränkung des Partikelfilters. Die genaue Fehlerbeschreibung ist anhand der Fahrzeugunterlagen zu prüfen.
Als Filterkern oder Monolith wird der innere Filterkörper eines DPF bezeichnet. Bei keramischen Wandstromfiltern durchströmt das Abgas poröse Kanalwände, während Partikel zurückgehalten werden.
Ein Filterriss ist eine Beschädigung der keramischen Struktur im Partikelfilter. Er ist von einer reinen Beladung mit Ruß oder Asche zu unterscheiden.
Kurzstreckenbetrieb beschreibt ein Einsatzprofil mit überwiegend kurzen Fahrten. Für den DPF ist relevant, ob dabei die fahrzeugspezifischen Bedingungen zur Regeneration erreicht werden. Eine feste Kilometergrenze gilt nicht für alle Fahrzeuge.
Low SAPS bezeichnet Motoröle mit begrenzten Anteilen beziehungsweise Kennwerten für Sulfatasche, Phosphor und Schwefel. Die Bezeichnung ist für die Verträglichkeit mit Abgasnachbehandlungssystemen relevant, ersetzt aber keine konkrete Herstellerfreigabe.
Ein Luftmassenmesser erfasst die vom Motor angesaugte Luftmasse. Die Motorsteuerung nutzt diese Information für verschiedene Funktionen. Der Sensor sitzt im Ansaugsystem und ist kein Bestandteil des Filterkerns.
Nacheinspritzung bezeichnet eine zusätzliche Kraftstoffeinspritzung nach der Haupteinspritzung. Bei bestimmten Dieselsystemen trägt sie dazu bei, die Abgastemperatur für eine aktive DPF-Regeneration anzuheben.
Notlauf bezeichnet einen eingeschränkten Betriebszustand, mit dem die Fahrzeugsteuerung auf bestimmte Störungen reagieren kann. Reduzierte Leistung ist dabei ein mögliches Merkmal, aber kein eindeutiger Nachweis eines DPF-Schadens.
Ein NOx-Sensor erfasst Stickoxide im Abgas. Seine Signale werden unter anderem zur Regelung der AdBlue-Dosierung und zur Überwachung der Abgasnachbehandlung eingesetzt.
OBD steht für On-Board-Diagnose. Dabei überwacht das Fahrzeug bestimmte Systeme und kann erkannte Abweichungen als Fehlercodes speichern. Ein Fehlercode ist ein Diagnosehinweis, kein automatischer Reparaturauftrag.
Ein Ottopartikelfilter reduziert Partikelemissionen von Benzinmotoren. OPF ist die deutsche Abkürzung; GPF steht für Gasoline Particulate Filter. Die Funktion darf nicht mit der eines reinen Katalysators gleichgesetzt werden.
Ölbelastung im DPF bedeutet, dass der Filter durch eingetragenes Öl oder entsprechende Rückstände belastet ist. Dieser Befund unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Rußbeladung und erfordert eine gesonderte Beurteilung.
Ölverdünnung bedeutet, dass Kraftstoff in das Motoröl gelangt und dessen Eigenschaften verändert. Bei Dieselmotoren kann dies im Zusammenhang mit der Nacheinspritzung zur DPF-Regeneration auftreten.
Die Partikelanzahlmessung erfasst die Anzahl von Partikeln in einem definierten Abgasvolumen. Sie dient der Beurteilung von Partikelemissionen und ist von einer Druckmessung am DPF zu unterscheiden.
Ein Partikelsensor dient der Überwachung der DPF-Funktion und sitzt bei entsprechenden Systemen hinter dem Dieselpartikelfilter. Er ist von einem Drucksensor zur Bewertung des Strömungswiderstands zu unterscheiden.
Passive Regeneration bezeichnet den Rußabbau im DPF unter passenden, bereits vorhandenen Abgasbedingungen. Dafür ist keine zusätzliche, eigens zur Regeneration ausgelöste Aufheizung erforderlich.
Ein Regenerationsabbruch liegt vor, wenn eine bereits gestartete DPF-Regeneration vor ihrem regulären Abschluss beendet wird.
Regenerationssperre bezeichnet einen Zustand, in dem das Fahrzeug eine DPF-Regeneration nicht zulässt. Der konkrete Sperrgrund ist vom Motor und seinem Steuerungssystem abhängig.
Rußbeladung bezeichnet die im Dieselpartikelfilter angesammelten Rußpartikel. Dieser brennbare Anteil kann bei geeigneten Bedingungen durch Regeneration abgebaut werden. Er ist nicht mit der dauerhaft verbleibenden Aschebeladung gleichzusetzen.
Ein Schmelzschaden am DPF ist eine thermische Beschädigung des Filterkerns, bei der Teile seiner Struktur aufschmelzen oder sich verformen.
Ein SCR-Katalysator ist Teil eines Systems zur selektiven katalytischen Reduktion von Stickoxiden. Bei entsprechenden Dieselsystemen wird dafür AdBlue dosiert. Die Aufgabe unterscheidet sich von der Partikelfiltration im DPF.
Siliziumkarbid, abgekürzt SiC, ist ein keramischer Werkstoff, der für Partikelfilter verwendet wird. Die Abkürzung beschreibt das Material des Filterkerns.
Die Staudruckmessung dient bei DPF Cleaners zur Beurteilung des ausgebauten Partikelfilters vor und nach der Reinigung. Die Werte werden in mbar dokumentiert. Sie müssen im jeweiligen Prüfkontext bewertet werden und ersetzen keine Diagnose am Fahrzeug.
Ein Wandstromfilter leitet das Abgas durch poröse Kanalwände. Dabei werden Partikel zurückgehalten. Dieses Prinzip wird bei keramischen Partikelfiltern eingesetzt.
Zwangsregeneration, auch Serviceregeneration genannt, ist eine gezielt angestoßene DPF-Regeneration über die dafür vorgesehene Diagnosefunktion. Sie setzt eine Prüfung der fahrzeugabhängigen Freigabebedingungen voraus.